Regio-Liner: Verkehrsverbesserung im ÖV für Linz in Sicht
October 5, 2008 on 9:33 pm | In >public-mobil | 3 CommentsIn den letzten Wochen zeichnen sich wesentliche Verbesserungen des öffentlichen Verkehrs ab. Auf Initiative der SPÖ ist in Linz eine weitere Straßenbahnlinie geplant, die unterirdisch geführt den Hauptbahnhof mit dem Mühlkreisbahnhof verbindet. Als Regio-Liner soll diese Straßenbahn an Stelle der Mühlkreisbahn bis Aigen-Schlägl geführt werden. Ab März 2009 kommt es zudem zur Einführung von Nachtlinien. Die Straßenbahnlinie 1 sowie 3 Buslinien ermöglichen dann auch in den Nachstunden eine Heimfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Continue reading Regio-Liner: Verkehrsverbesserung im ÖV für Linz in Sicht…
Biotreibstoff
July 6, 2008 on 9:36 pm | In >motor-mobil | 2 CommentsWährend in Österreich die Debatte über Biotreibstoff forciert wird, weisen die ersten Studien bereits nach, dass dieser Trend für die Preissteigerung von Nahrungsmitteln verantwortlich ist.
Dazu mehr im Guardian vom 4.7.2008:
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Neues vom Westring
June 19, 2008 on 10:58 pm | In >motor-mobil | 2 CommentsSeit vielen Jahre kämpft die Stadt Linz bereits schon für dieses wichtige Straßenprojekt. Die ASFINAG und das Land OÖ haben jetzt allerdings endlich verbindlich zugesagt, dass mit dem Bau im Jahr 2009 begonnen werden soll. Am meisten profitieren die BewohnerInnen im Zentrum und Urfahr. Allen Linzerinnen und Linzern kommen die verbesserten Verkehrsverbindungen und die spürbare Verkehrsentlastungen an vielen innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen zugute.
Der nachstehende Link bietet aktuelle Infos, Streckengrafiken sowie eine Videoanimation zur 4. Donaubrücke mit Tunnelanlage bis zur Westbrücke:
http://www.asfinag.at/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&tid=287&pid=32
Lärmschutzwände - eine kritische Analyse
May 11, 2008 on 9:25 pm | In >motor-mobil | 1 CommentEine Fahrt auf Österreichs Autobahnen stellt unter Beweis, dass kaum noch größere Landstriche von Lärmschutzwänden verschont wurden. Für die VerkehrsteilnehmerInnen ist dabei nicht immer nachvollziehbar, was jeweils immer vor Lärm geschützt wird; vor allem dann, wenn weit und breit kein verbautes Wohngebiet ausnehmbar ist. Entspechende Kritik wurde in jüngster Vergangenheit laut.
Seit kurzem liegt der Bericht des Rechnungshofes vor, der sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Aus der Kurzzusammenfassung: Etwa 28 % der Gesamtkosten im hochrangigen Straßenbau (292,72 Mill. EUR von 1,05 Mrd. EUR Investitionsvolumen) entfielen bei den geprüften Projekten auf Maßnahmen für Umwelt– und Gesundheitsschutz. Die wichtigste Kostengröße im Bereich Umwelt und Gesundheit waren der Lärmschutz und die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. Die ASFINAG errichtete im Zeitraum 2000 bis 2006 entlang der bestehenden Autobahnen und Schnellstraßen etwa 380 km Lärmschutzwände und investierte dafür in Summe rd. 246 Mill. EUR. Bei ASFINAG und BMVIT lagen keine Informationen darüber vor, ob und inwieweit das Lärmschutzziel bereits erreicht wurde. Es war nicht bekannt, in welchen Gebieten Anrainer von über den Grenzwerten liegenden Lärmbelastungen betroffen waren und in welchem Umfang noch Lärmschutzanlagen benötigt wurden.
Auszeit für Pöstlingbergbahn – Facelifting eines Wahrzeichens
March 3, 2008 on 11:50 pm | In >public-mobil | 1 Comment
Sie ist die steilste Adhäsionsbahn Europas, gilt aber nicht nur auf Grund dieser Tatsache als eines der Wahrzeichen von Linz – die Pöstlingbergbahn. Für eine sanfte Modernisierung legt die Bergbahn ab 25. März 2008 eine Revitalisierungspause ein. Bei Wahrung des historischen Charakters wird die neugestaltete Pöstlingbergbahn durch die Ausstattung mit modernen und behindertengerechten Wagen den Ansprüchen eines zeitgemäßen öffentlichen Verkehrsmittels gerecht. Die Revitalisierung der Bergbahn wird spätestens im März 2009 – also rechtzeitig zum Kulturhauptstadtjahr – abgeschlossen sein.
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City-Maut: Nicht in Linz!
February 9, 2008 on 9:22 am | In >motor-mobil | 2 CommentsSpätestens seit 2003 als für das Zentrum von London eine City-Maut eingeführt wurde, taucht in unregelmäßigen Abständen - ähnlich wie das Monster von Loch Ness - dieses Thema in den Schlagzeilen der Medien auf. Zuletzt wurde Anfang 2008 eine City-Maut in Mailand eingeführt. Stets wird die Einführung derartiger restrektiver Verkehrsmaßnahmen mit Umweltaspekten - ua. Verminderung von Staus und Reduktion der Feinstaub- und CO2-Belastung - begründet. Kein Wunder, dass auch der grüne Mobilitäts-Stadtrat laut über eine City-Maut für Linz nachdenkt (OÖN, 4.1.2008).
Für die Ablehnung einer City-Maut in Linz sprechen aus Sicht der SPÖ-Linz allerdings folgende Gründe: Linz verfügt über mehr als 190.000 Arbeitsplätze und verzeichnet täglich rund 106.000 Einpendler. Jeder zweite Arbeitsplatz wird von Pendlern eingenommen „Eine City-Maut für ganz Linz würde damit vor allem jene treffen, die gezwungen sind, nach Linz zu fahren. Wir wollen diese Arbeitnehmer nicht schikanieren und sie nicht weiter belasten. Eine City-Maut trifft wieder nur jene, die nicht so viel Geld haben“, beleuchtet der Linzer SPÖ- Fraktionsvorsitzende Luger auch die sozialen Aspekte.
Zudem würde die City-Maut die bisherige städtische Verkehrspolitik konterkarieren. „In der Innenstadt bestehen derzeit rund 6.400 Tiefgaragenplätze. Der starke Ausbau der letzten Jahre erfolgte, um der Wirtschaft und den Bewohnern des Zentrums genug Parkraum zur Verfügung zu stellen und um den Parkplatzsuchverkehr nachhaltig einzudämmen. Es wäre grotesk, jetzt die Autofahrer abzuzocken, um zu den gebührenpflichtigen Tiefgaragenparkplätzen zu gelangen“, macht Luger seinem Unmut Luft. Zudem wäre die City-Maut ein Geschenk für die Shopping-Zentren vor den Toren der Stadt Linz. Nicht einmal positive ökologische Effekte seien von der zusätzlichen Autofahrer-Steuer zu erwarten. Denn jene, die die Innenstadt mit dem Auto aufsuchen, würden dies auch weiterhin machen, allerdings dann die Wohngebiete außerhalb der Mautzone belasten. Die Wohngebiete östlich der Gruberstraße und westlich der Westtangente würden verstärkt belastet werden. „Umweltmäßig ist das bestenfalls ein Null-Summen-Spiel, da sich der Stadtverkehr nur verlagert,“ argumentiert Luger weiter. In Linz sollte der bisherige Weg des Ausbaus der öffentlichen Verkehrsmittel und der Errichtung sinnvoller Straßenbauten wie die Ebelsberg-Umfahrung fortgesetzt werden. Eine bessere Anbindung der Umlandgemeinden an das ÖV-Netz würde mithelfen, die Stadt vom Pendlerverkehr zu entlasten.
10-Euro-Ticket als sozialer Beitrag zur Mobilität
January 14, 2008 on 9:03 am | In >public-mobil | 1 CommentAuf Inititative der SPÖ und Sozialreferentin Ingrid Holzhammer wurde es ermöglicht, dass seit 2007 auch jene Linzerinnen und Linzer einen Aktivpass beantragen können, deren Einkommen dzt. monatlich 1018,- Euro nicht überschreitet. Dies berechtigt – neben den übrigen Vergünstigungen des Aktivpasses – zum Erwerb einer Monatskarte der Linz AG Linien um lediglich 10 Euro. Da der reguläre Preis einer Monatskarte derzeit 34,90 Euro beträgt, bedeutet dies eine beträchtliche Ersparnis für die Anspruchsberechtigten. Das 10-Euro-Ticket ist somit ein wesentlicher Sozialbeitrag für die Mobilität in der Stadt Linz.
Weitere Informationen:
Aktivpass der Stadt Linz
Jobticket – eine attraktive Alternative
January 7, 2008 on 11:30 pm | In >public-mobil | 2 CommentsSeit 2006 ermöglicht es die Linz AG Linien den Unternehmen und Betrieben, bei Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung, dass deren Beschäftigten eine preisgünstige Jahreskarte erwerben können - das sogenannte Job-Ticket.
Dieses Angebot ist vor allem wegen seiner sozialen und ökologischen Gründe von Interesse. Ist ein Betrieb bereit, monatlich jeweils zwei Euro pro MitarbeiterIn zu zahlen, können diese eine Jahreskarte der Linz AG Linien zu einem stark vergünstigten Preis erwerben. Mit diesem attraktiven Job-Ticket soll das Umsteigen auf das öffentliche Verkehrsmittel für Arbeitswege gefördert werden und damit vor allem an den Morgen- und Abendspitzen eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs (zumindest aber eine geringere Zunahme) erzielt werden.
Diese Maßnahme zur Förderung des öffentlichen Verkehrs stellt jedenfalls einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt- und Verkehrssituation in Linz dar.
Westring - ein Projekt fordert Geduld und Nerven
December 31, 2007 on 10:27 am | In >motor-mobil | 1 CommentDie Planungen und Untersuchungen für die zukünftige A 26 (kurz Westring) sind seit über einem Jahr in vollem Gang. Zudem wurde dieses Projekt vom zuständigen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie als prioritär eingestuft; ein Indiz mehr, dass es nach Jahrzehnten des Wartens nun doch zu einer Umsetzung kommt; vorerst zumindest mit dem Abschnitt Westbrücke bis zur Anschlussstelle Donau-Nord samt 4. Donaubrücke.
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Gasbusse - modern und umweltfreundlich
December 30, 2007 on 3:28 pm | In >public-mobil | No CommentsFür die Linz AG ist das Bekenntnis zu Umwelt- und Fahrgastfreundlichkeit nicht nur ein Lippenbekenntnis. Da die 86 Dieselbusse der Linz Linien zum Austausch anstanden, entschloss sich die Unternehmensführung zum Umstieg auf eine ökologischere Variante und somit zum Ankauf von Gasbussen. Gas ist nicht nur ein preisgünstiger Treibstoff, es schont zudem auch die Umwelt, da die Verbrennung überwiegend ruß- und partikelfrei erfolgt. Der Umstieg auf Gasbusse bringt für Linz erhebliche Umweltvorteile. Gasbussen sind wesentlich leiser als die bisherigen Busse mit Dieselantrieb, durch den Einsatz von Erdgas sinken die Abgasemissionen und es kommt kaum zu Geruchsbelästigung.
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